Diabetes - Österreichischer Herzfonds

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Risikofaktoren


Zuckerkrankheit - Gefahr für`s Herz!

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die häufigste Stoffwechselkrankheit. Der Körper kann Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, nicht richtig verwerten. Der Grund dafür ist ein bestimmtes Hormon der Bauchspeicheldrüse, das Insulin. Es sorgt dafür, dass der Blutzucker in die Körperzellen kommt, und dort den Energiebedarf deckt oder als Stärke gespeichert wird. Kann die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produzieren oder kann das Insulin an den Körperzellen nicht wirken, steigt der Blutzucker gefährlich an.

Was bedeutet das für’s Herz? Bei Diabetikern ist die Gefahr einer koronaren Herzkrankheit besonders erhöht. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich Arterienverkalkungen viel schneller und intensiver entwickeln. Ist der Stoffwechsel schlecht eingestellt, kann die Folge eine überaktive Blutgerinnung sein. Ein zusätzliches Risiko stellen die beschädigten Nervensysteme von Personen, die an Diabetes leiden, dar. Wegen der Nervenschädigungen werden Schmerzen, die durch eine Minderdurchblutung des Herzens ausgelöst werden, nicht wahrgenommen. So kann es sein, dass ein Herzinfarkt ohne warnende Schmerzen eintritt, der nicht bemerkt und dadurch auch nicht behandelt wird.

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Folgende Werte entsprechen den österreichischen & internationalen Richtlinien:

Die Nüchternwerte sollten zwischen 80 und 100 mg/dl liegen, nachdem Sie etwas gegessen haben, sollte der Wert nicht über 140 mg/dl steigen. Liegt der Zuckerwert über 180 mg/dl, so spricht man von „diabetischem“ Blutzucker. Mit zunehmendem Alter steigen auch bei Gesunden die Blutzuckerwerte höher als bei jungen Menschen.

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