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Vergissmeinnicht 2016


55 Millionen Euro Testamentsspenden 2015
Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender

2015 haben die Österreicher gemeinnützige Organisationen mit fast 55 Millionen Euro in Form von Testamentsspenden unterstützt. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Fundraising Verbands Austria. Die Spendenform wird bei immer mehr Österreichern beliebter. Diese gestalten auf diese Weise die Zukunft für kommende Generationen maßgeblich mit. 

Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ daher heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.

Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende
Die Österreicher unterstützten gemeinnützige Organisationen 2015 mit Erbschaften und Vermächtnissen in der Höhe von fast 55 Millionen Euro. Damit beträgt der Anteil von Testamentsspenden am gesamten Spendenaufkommen (600 Millionen Euro 2015) rund 10 Prozent. „Jeder zehnte Spendeneuro wird über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, beeindruckt und ergänzt „Die Spendenform wir in den kommen Jahren wichtiger werden. Für jeden zehnten Österreicher ist ein Testament für einen gemeinnützigen Zweck eine Option.“ Rund 14 Prozent der Österreicher über 40 Jahren können sich laut einer aktuellen Umfrage (Market-Institut) vorstellen, eine gemeinnützige Organisation neben ihren Angehörigen im Testament zu bedenken, 2012 waren es noch 8%. Dabei ist der „gute Wille“ und nach dem Ableben der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können ihr wichtigstes Motiv.
 
Welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind, wissen allerdings noch viel zu wenige Menschen. Die Österreicher beschäftigen sich nämlich nur ungerne mit ihrem Testament. Viele verlassen sich auf die gesetzliche Erbregelung. Nur 15% der Österreicher regeln ihr Testament, bei den über 60-järigen sind es 35%. „Mit Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten.“, erklärt Lutschinger.
 
Motive der Testamentsspender vielfältig
Das Anliegen der Organisation ist dabei die wichtigste Motivation für Spender, legt Herbert Rechberger, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT die Motive einer Testamentsspenderin dar: „Weil Elisabeth H. schon seit vielen Jahren die Hilfe für bedrohte und verfolgte Christen am Herzen liegt und sie auch nach ihrem Tod in die Zukunft Gutes wirken möchte, hat sie uns in ihrem Vermächtnis bedacht. Sie hilft uns damit, unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen.“
 
Für kinderlose Spender spielt aber auch eine Rolle, dass bei Nichtvorliegen eines Erben, der Staat alles erbt, wie die Testamentsspenderin Dr. Marianne Händschke erläutert: „Das Konzept von Menschen für Menschen hat mich von Anfang an begeistert. Deshalb habe ich diese Organisation neben einer Umweltorganisation auch als Erbin eingesetzt. Ich will selber bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Wenn man das nicht selber regelt, geht ja alles an den Staat. Das möchte ich nicht.“
 
Testamentsspender ermöglichen den Organisationen, ihre Projekte langfristig zu erhalten und zu verwirklichen. Die Mittel ermöglichen es, schnelle Hilfe im Katastrophenfall zu leisten, Bildungsprojekte in den Armuts- und Krisenländern dieser Welt zu finanzieren und damit die Chancen dieser Menschen zu verbessern, Kindern eine bessere Zukunft zu sichern, die Natur und vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen, oder Forschung und Kultur zu fördern. „Unsere Testamentsspender, denen wir höchste Achtung und Wertschätzung entgegenbringen, machen es erst möglich, dass wir den Fortbestand des Wiener Tierschutzvereins langfristig absichern können.“ bestätigt Romana Stremnitzer, Vorstand des Wiener Tierschutzvereins.
 
Über Vergissmeinnicht.at
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das Leben hinaus Gutes tut.

 
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